Zweitmeinungssprechstunde „Informierte Entscheidung“
bei schwierigen gynäkologischen Fragestellungen (Second Opinion)

Brust

 

 

 

In der Behandlung gynäkologischer Erkrankungen gibt es fast immer mehrere Therapieoptionen. Um selbst eine Entscheidung über eine angemessene Therapie treffen zu können, benötigen die Patientinnen oft zusätzliche Informationen, die sowohl medizinische als auch frauenspezifische psychosoziale Inhalte haben. Dies gilt besonders für chronische gynäkologische Erkrankungen, wie z.B. die Endometriose und gutartige Veränderungen der Gebärmutter wie z. B. Myome. Weitere Indikationen für die Zweitmeinungs-Sprechstunde sind gynäkologische Krebserkrankungen und Brustkrebs, chronische Scheidenentzündungen, Operationsindikationen, Wechseljahresbeschwerden usw.
Eine Second-Opinion-Sprechstunde wird von Patientinnen aufgesucht, die eine unabhängige medizinische Beurteilung ihrer Erkrankung wünschen und unter Einbeziehung ihrer Lebenssituation, ihres subjektiven Krankheitsempfindens und ihrer persönlichen Wünsche gemeinsam mit der Ärztin einen Diagnose- oder Therapieweg erarbeiten möchte. Das Anliegen der Sprechstunde ist es, die ratsuchende Frau zu befähigen, selbst eine Entscheidung zu finden und ihr dafür einen erweiterten Orientierungsrahmen anzubieten, der psychosoziale Fragestellungen und auch ergänzende Therapien einbezieht.
Bislang wurde die Zweitmeinungs-Sprechstunde von mehr als 1000 Patientinnen in Anspruch genommen.
In einer wissenschaftlichen Evaluation wurde die Nachhaltigkeit der getroffenen Entscheidungen bestätigt.

Wer führt die Beratung und die Untersuchungen durch?

Die Sprechstunde wird von erfahrenen Gynäkologinnen durchgeführt, die eine ganzheitliche Sichtweise haben und neben medizinischen Gesichtspunkten auch die aktuelle Lebenssituation der Patientin mit einbeziehen. Gynäkologische Fragestellung werden nicht nur aus Ärztinnensicht sondern auch aus Frauensicht beurteilt.

Wie sieht die Beratung konkret aus?

Bei der telefonischen Voranmeldung werden die Frauen gebeten, Befunde, OP-Berichte etc. mitzubringen, damit diese zum Beratungstermin vorliegen und bei den Überlegungen berücksichtigt werden können. Gern kann eine Person des Vertrauens bei dem Gespräch anwesend sein. Ein Beratungstermin dauert 45 – 60 Minuten und bezieht in der Regel eine gynäkologische Untersuchung und evtl. auch eine Ultraschall-Untersuchung mit ein. Einfachere kurze Fragestellungen können auch telefonisch geklärt werden.

Ein Beratungstermin dauert 30 - 60 Minuten

Anmeldung und Kosten

Anmeldungen nimmt Frau Roberg, Tel.: 05222 / 37 43 66 (Mo-Do 8-16:00, Fr 8-14:00) entgegen. Über die erbrachte medizinische Leistung wird eine Rechnung erstellt.

E-Mail: info@izfg.de

 

 

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